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Ein Rahmenkonzept zur Bekämpfung von wissenschaftlichem Fehlverhalten

2002·1 Zitationen·Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement
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1

Zitationen

3

Autoren

2002

Jahr

Abstract

Der Druck, schnelle, publikationsfähige Forschungsergebnisse zu erbringen und zu veröffentlichen, kann Wissenschaftler[1] zu Fehlverhalten verleiten. Im Anschluss an einen ersten Artikel, in dem den Fragen nachgegangen wurde: Was versteht man unter Fehlverhalten?, Welche Formen sind verbreitet?, Wodurch wird es verursacht?, Wo oder bei wem kommt es vor? und In welcher Phase einer wissenschaftlichen Publikation entsteht es? wird in diesem Artikel auf die folgenden Fragen eingegangen: Welche Kosten verursacht Fehlverhalten?, Wie häufig kommt es vor? und Was kann durch wen dagegen unternommen werden? Wissenschaftliches Fehlverhalten lässt sich u. a. entlang des Entstehungsprozesses einer Publikation von der Aneignung der wissenschaftlichen Kenntnisse bis zur Veröffentlichung eines Manuskriptes analysieren. Auf Höhe jeder dieser Entwicklungsstufen lässt sich Fehlverhalten anhand einer Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen bekämpfen. Diese Maßnahmen reichen von der Vermittlung der Grundlagen ethischen Verhaltens an Universitäten, über teamorientiertes Arbeiten, offenes Arbeitsklima, kontinuierliche Dokumentation der Forschungsarbeit an Instituten und Laboratorien sowie Kontrollen und Qualitätssicherung in der Forschung, bis zur Bildung von Institutionen zur Analyse und Handhabung von Fehlverhalten. Auch wissenschaftliche Zeitschriften können ihren Teil zur Bekämpfung unehrlichen Publikationsverhaltens beitragen.

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