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Treatment and Complications of Tibial Shaft Fractures in Switzerland

2000·15 Zitationen·Swiss Surgery
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15

Zitationen

4

Autoren

2000

Jahr

Abstract

Die Tibiaschaftfraktur ist eine der häufigsten Frakturen und oft mit einem schweren Weichteilschaden verbunden. Ziel dieser Studie war es deshalb, angewandte Techniken, Ergebnisse und Komplikationen in der Versorgung dieser Fraktur in der Schweiz zu untersuchen. In einer von der AO-Schweiz und der AO-Dokumentation initiierten prospektiven Studie an 41 Schweizer Kliniken wurden zwischen dem 1.Juli 1994 und dem 30.Juli 1995 585 Tibiaschaftfrakturen erfasst und auf Standard- AO-Fragebögen dokumentiert, die effektive Nachkontrollrate betrug 78.3% (n = 458). Die häufigste Unfallursache im Patientengut waren Sportunfälle mit 41.5% (n = 243), gefolgt von Verkehrsunfällen mit 35.6% (n = 208). 9.4% (n = 55) der dokumentierten Fälle wurden konservativ behandelt. Das am häufigsten verwendete Implantat war in 43.8% (n = 256) eine Platte, gefolgt von verschiedenen intramedullären Nägeln in 36.8% (n = 215) und vom Fixateur externe in 9.5% (n = 56) der Fälle. Von den Patienten, die mit einem Marknagel versorgt wurden, erhielten 116 einen AO-Universalnagel und 94 den soliden Tibiamarknagel (UTN). In korrekter Stellung heilten 92.4% (n = 423) der Frakturen. 11.6% (n = 53) der effektiv nachkontrollierten Patienten hatten eine verzögerte Heilung oder eine Pseudarthrose. In dieser Gruppe hatten 37.7% (n = 20) der Patienten einen schweren Weichteilschaden, der in 60% (n = 12) durch High-energy-Traumata verursacht wurde. Von den Patienten mit verzögerter Heilung oder Pseudarthrose wurden primär einer konservativ, acht mit einer Platte, 24 mit einem Marknagel und 20 mit einem Fixateur externe behandelt. Die Indikation zur Versorgung mit Platte oder Nagel wurde bei allen Frakturtypen annähernd in gleichem Umfang gestellt - dabei konnten mit beiden Implantaten gleich gute Ergebnisse erreicht werden.

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